Herzlich willkommen bei Andreas M. Tschorn! 

Spielbericht



TSV Drügendorf-Tiefenstürmig - 1. FC Germania 1908 Forchheim
12:0 (3:0)

Testspiel
Sonntag, 13. Juni 2010, 15 Uhr
TSV-Stadion Eggolsheim-Drügendorf

  1. FC Germania 1908 Forchheim 

Startaufstellung: 1 Stefan Gebauer - 5 Manuel Hauser - 3 Sebastian Jänisch, 2 Andreas Zapf - 6 Andreas Thiel (C), 4 Christian Seer - 7 Christian Seeger, 10 Alexander Papadopoulos, 8 Patrick Hinz - 9 Nino Uzelino, 11 Sascha Meßbacher

Wechsel: 12 Georgios Papadopoulos für 7 Christian Seeger (32.), 16 Michael Wölfel für 1 Stefan Gebauer (46.), 17 Tobias Mehwald für 3 Sebastian Jänisch (56.), 14 Christoph Seyschab für 6 Andreas Thiel (59.), 13 Andreas Werner für 2 Andreas Zapf (59.), 15 Jürgen Heiselbetz für 9 Nino Uzelino (65.), 18 Marcus Martin für 11 Sascha Meßbacher (74.), 19 Matthias Kwoka für 16 Michael Wölfel (85.)

Trainer: Andreas Tschorn
Betreuerin: Martina Voormeer

  Statistik 

Tore: 1:0 (13.), 2:0 (32.), 3:0 (41.), 4:0 (51.), 5:0 (55.), 6:0 (60.), 7:0 (65.), 8:0 (66.), 9:0 (76.), 10:0 (79.), 11:0 (86.), 12:0 (89.)

Gelbe Karte: Alexander Papadopoulos (Handspiel, 43.)
Gelb-Rote Karte: Alexander Papadopoulos (Foulspiel, 47.)

Besonderes Vorkommnis: Michael Wölfel hält Foulelfmeter (47.)

Zuschauer: 150

  Bericht 

Nach einem halben Jahr, in dem ausschließlich trainiert wurde, war es endlich soweit: Für den 1. FC Germania 08 Forchheim stand das erste Testspiel nach dem Rückzug aus der A-Klasse Erlangen-Pegnitzgrund 4 zur Winterpause auf dem Plan. Im Rahmen der Drügendorfer Sportlerkirchweih war man vor 150 Zuschauern, darunter auch zehn Germania-Fans, bei einem gut eingespielten und sehr motivierten Team der TSV Drügendorf-Tiefenstürmig zu Gast.

Germania-Spielertrainer Andreas Tschorn verzichtete wegen Knieproblemen auf einen Selbsteinsatz. Dieser war auch nicht notwendig, da er gleich 19 Spieler mit nach Drügendorf nehmen konnte. Und alle sollten sie auch zum Einsatz kommen: Die sieben alteingesessenen Spieler Stefan Gebauer, Marcus Martin, Sascha Meßbacher, Georgios Papadopoulos, Christoph Seyschab, Mannschaftskapitän Andreas Thiel und Nino Uzelino wurden von den sechs Neuzugängen Jürgen Heiselbetz (DJK Sportfreunde Langwasser), Sebastian Jänisch (DJK-TSV Kersbach), Matthias Kwoka (VfB Forchheim 1861), Christian Seer (ATSV Forchheim), Andreas Werner (VfB Forchheim 1861) und Andreas Zapf (TSV Hemhofen) verstärkt.

Hinzu kamen mit Manuel Hauser (TSV Neunkirchen am Brand), Patrick Hinz (TSV Kunreuth), Tobias Mehwald (SV Buckenhofen), Alexander Papadopoulos (Büchenbacher SC Erlangen), Christian Seeger und Michael Wölfel (beide ATSV Forchheim) sechs Kicker, die im Hinblick auf einen eventuellen Vereinswechsel zur Probe als Gastspieler bei der Germania mitwirkten. Aus dem schon feststehenden Germania-Kader fehlten nur Markus Ficker (Bundeswehr) und drei weitere Neuzugänge: Alexander Hitzler (ASV Sassanfahrt 1926) mit einem Bandscheibenvorfall und Florian Rammler (VfB Forchheim 1861) hatte am Mittwoch zuvor im Training einen Schlüsselbeinbruch erlitten. Marcel Schöttner (SpVgg Reuth) fehlte aus beruflichen Gründen.

Die Heimelf begann stark und setzte die Germania von Anfang an unter Druck. Nach dem 1:0 in der 13. Minute dauerte es aber bis zur 32. Spielminute, ehe das sehr unglückliche 2:0 passierte. Das 3:0 in der 41. Minute sorgte für eine in dieser Höhe schmeichelhafte Führung der Hausherren. Auf die erste Halbzeit der neuen Germania lässt sich wahrlich aufbauen. Das nahmen auch die Zuschauer teils erstaunt und teils anerkennend zur Kenntnis. Schade nur, dass die Gäste ihre Angriffsaktionen nicht in Tore ummünzen konnten. Mehr Glück und Cleverness und es hätte zur Pause unentschieden stehen können. Allerdings war auch klar zu sehen, dass die Forchheimer in dieser Formation noch nie zusammenspielten und es dadurch immer wieder Abstimmungsprobleme gab. Aber solche Testspiele sind dazu geschaffen, um diese mittelfristig zu beheben.

Keine zwei Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, als mit Alexander Papadopoulos - neben Manuel Hauser, Patrick Hinz und Christian Seer einer der Aktivposten im Germania-Spiel - wegen eines Foulspiels im Strafraum die Gelb-Rote Karte sah. Nur ein Strafstoß war dem Schiedsrichter und früheren Trainer aus Drügendorf offenbar leider nicht genug. Erst dieser für ein Freundschaftsspiel übertriebene Platzverweis hatte das Spiel entschieden und letztlich kaputtgemacht. Der "Unparteiische" sollte in der Folge seine Mannschaft auch bei manch abseitsverdächtigem Treffer bevorteilen. Den Strafstoß allerdings konnte Michael Wölfel, der in der Halbzeit für Stefan Gebauer ins Spiel gekommen war, bravourös halten.

Mit dem 4:0 in der 51. Spielminute war die Sache dann leider gegessen. Die in Unterzahl agierende Germania konnte nun einiges probieren und es wurden auch die schwächeren Spieler eingewechselt. Letztendlich ging das Spiel mit 12:0 zu Ende, wobei das in dieser Höhe für die Germania vermeidbar und für Drügendorf-Tiefenstürmig auch nicht verdient war. Aber so ist nun mal Fußball. Wirklich schade, dass nicht mal der verdiente Ehrentreffer gelang. Für die Germanen gibt es noch viel zu tun. Es wird weiterhin dreimal in der Woche trainiert. In 14 Tagen will man sich im nächsten Testspiel beim FC Sportfreunde 1919 Bamberg II schließlich schon um einiges verbessert präsentieren.

  Fotos 












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